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Amateurfunk QSL-Karte

Von meinen zahlreichen Hobbys steht der
Amateurfunk an aller erster Stelle. Er eröffnet mir die
Möglichkeit, Kommunikation und Technik in geradezu
idealer Weise zu verbinden. Die Funkberechtigung empfinde
ich auch als echtes Privileg, da der Staat einen Teil
seines Frequenzmonopols abgibt. Und dies ist keineswegs
selbstverständlich; wir erinnern uns nur an die
milliardenschweren UMTS-Frequenzen. Aber der
Amateurfunkdienst ist auch keine Einbahnstrasse, auch der
deutsche Staat profitiert z.B. in
Katastrophenfällen - von seinen rd. 80.000 lizenzierten
Funkamateuren.
Zum
Amateurfunk gibt's eine eigene homepage:
www.DL1KAM.de
Alle Astronautinnen und Astronauten besitzen eine
Amateurfunkgenehmigung, selbst die sogenannten „Weltraumtouristen“.
In Amerika und Russland fliegt ohne Amateurfunkgenehmigung niemand in
den Weltraum. In anderen Ländern hat der Amateurfunk einen höheren
Stellenwert und ist auch sehr eng in den Katastrophenschutz eingebunden.
Die internationale Weltraumstation ISS hat mehrere Amateurfunkstationen
an Bord, um im Notfall Kontakt zur Erde herstellen zu können. In ihrer
Freizeit setzen sich Besatzungsmitglieder an ein Amateurfunkgerät und
man hat mit viel Glück als Funkamateur die Gelegenheit mit den
Astronauten zu sprechen. Häufig finden Funkkontakte zwischen der ISS und
Amateurfunk-Schulstationen statt. [CQDL
02/2010, S. 134, Kurt Meerkötter, DL8DMA] |